Was hat Selbstvertrauen mit Hundetraining zu tun?

Selbstvertrauen im Hundetraining
 

Der Hund als Indikator für unser Verhalten

Wir lesen immer wieder, dass Selbstvertrauen wichtig ist, wenn wir ein glückliches und erfülltes Leben führen wollen. Was wir über uns denken, beeinflusst jeden Aspekt unseres Alltags, von Berufs- und Liebesleben bis zu den Entscheidungen, die wir treffen. Das Zusammenleben mit unserem Hund ist hier nicht ausgenommen.

Aber wie können wir unser Bewusstsein stärken und unser Selbstvertrauen, also das Vertrauen in uns und unseren Hund festigen? Der Beste Indikator dafür ist unser Hund. Sind wir verunsichert spiegelt sich das in unserer Körperhaltung und unserem Hormonsystem wider. Haben wir Zweifel, wie sich z.B. die bevorstehende Hundebegegnung entwickelt, senden wir entsprechende Signale. Diese werden vom Hund entziffert und bewertet.

Die Reaktion unseres Hundes ist die Antwort auf unser Verhalten

Deswegen ist es unerläßlich, dass wir uns im Vorfeld darüber Gedanken machen, wie unsere Vision von z.B. einer Hundebegegnung ist. Was ist die höchstmögliche Vision die du bereit bist dir vorzustellen?

Schreibe dir die möglichen Optionen auf, welches Verhalten du bei deinem Hund akzeptieren kannst oder alternativ richtig Klasse finden würdest. Wie fühlt sich das für dich an? Erspüre, was in dir vorgeht und stell deinen Kompass ganz bewußt auf Veränderung.

So bekommst du Ordnung in das Chaos

Die nächsten Schritte sind die Beobachtung und der Wissensaufbau. Denn wenn wir genug darüber wissen, was wir verändern wollen, bekommen wir Ordnung in das Chaos.

  • Was stellt für unseren Hund einen Auslöser dar? Welche Einflussfaktoren verändern das Potential des Auslösers?
  • Welchen inneren Zustand können wir äußerlich wahrnehmen?
  • Welches konkrete Verhalten zeigt unser Hund in der auslösenden Situation?
  • Welche Konsequenzen folgen auf sein Verhalten?
Ob Tischmanieren, Leinenführigkeit oder Hundebegegnungen – betrachte deine gesammelten Werte und vergleiche diese mit deiner Vision. Wann ist der frühstmögliche Zeitpunkt, dich bewußt und aktiv einzubringen, um das bisher gezeigte Verhalten deines Hundes zu unterbrechen und ihm ein Alternativverhalten anzubieten?

Selbstvertrauen bedeutet unseren Hund auf dem Weg in ein entspanntes und harmonisches Zusammenleben zu begleiten.

Das klingt vielleicht etwas nüchtern, aber gerade wenn wir dabei sind etwas Neues anzunehmen und auszuprobieren, helfen Informationen die Stellschauben zu erkennen und Einfluss zu nehmen. Das steigert unser Selbstvertrauen Dinge und Situationen zu verändern und führt uns in einen harmonischen und ausgeglichenen Alltag.

 

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Agnieszka Gajda
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