Drei Dinge, die du im Umgang mit deinem Welpen beachten solltest

Welpen

Ruhe und Entspannung im Welpenalltag

Stell dir einmal die Frage, ….

  • Findet mein Welpe 18-22 Stunden am Tag Schlaf und Ruhe?
  • Tickt mein Hund nach einer inneren Uhr, bei welcher sich entspannte und aktive Phasen im Tagesablauf abwechseln?
  • Bleibt mein Hund in der Ruhe und Entspannung, auch wenn es in der Wohnung oder im Haus unruhig wird?

Wenn du diese 3 Fragen mit ja beantworten kannst, bist du auf einem guten Weg zu einen gelassenen Hund.

Folgt dir dein Welpe unruhig und ständig in jedes Zimmer, schläft und ruht er weniger als 18 Stunden und schreckt durch Außenreize schnell aus seiner Ruhe- und Schlafphase auf, ist das für dich ein wichtiges Signal sehr achtsam mit deinem Welpen zu sein. Hier bedarf es deiner Hilfestellung, damit dein Welpe zur Ruhe und Entspannung findet. Manchmal sind es nur minimale Veränderungen, die große Auswirkungen haben.

Ein routinierter Tagesablauf. Spielregeln für deine Familie und Freunde im Kontakt mit dem Welpen. Raumverwaltung.

Besonders achtsam solltest du mit „Will-to-please“ Charakteren sein. Diese Hunde verbinden Aktivität mit einer hohen Selbstbelohnung, die schnell in einen Teufelskreis führt. Du hast das Gefühl, dass du deinen jungen Hund mit ständig neuen Ideen auslasten musst und schon nach kurzer Zeit wirkt dein treuer Wegbegleiter unermüdlich. Häufig können diese Hunde die Reizüberflutung nicht mehr durch die so notwendigen Ruhephasen ausbalancieren und die erlernte Aktivität wird für den Hund zur Sucht.

Achte im Alltag darauf, deinem Welpen die notwendigen Ruhe- und Schlafphasen zu ermöglichen und Außenreize jeglicher Art und Aktivität angemessen zu dosieren.

Hundewelpe

Verbindlichkeit des Namens

Überprüfe selbst, wie häufig du den Namen deines Welpen wiederholst, bevor er eine Reaktion zeigt. Reagiert er unmittelbar mit aktiver Aufmerksamkeit und sucht anschließend deine Nähe auf, hast du im Aufbau alles richtig gemacht. Herzlichen Glückwunsch!

Musst du den Namen des Welpen mehrfach wiederholen oder steckst Du in einer Schleife aus einer Vielzahl aneinandergereihter Kommandos und Lautäußerungen fest, solltest du die Verbindlichkeit des Namens neu aufbauen.

„Lotte, hier. Komm mal her, Lotte. Nein, lass das. So ist gut, Lotte. Lotte, nein. Hierhin!“ –  dieser Dialog ist eine Sackgasse und führt zu Verwirrung und Frustration auf beiden Seiten der Leine.

Dabei wäre es doch so schön, wenn dein Hund von Anfang an seinen Namen mit Freude und Zuneigung verknüpft und alles dafür stehen und liegen lässt um sich dir achtsam zuzuwenden.

Nutze dafür die vielen schönen Gelegenheiten die dein Welpe dir bietet und in denen er dir seine volle Aufmerksamkeit schenkt. Sprich seinen Namen einladend und deutlich aus und lade ihn mit einer weichen Körperhaltung zu dir ein. Welpen folgen dieser Aufforderung meistens gerne und genießen eine herzliche und liebevolle Sozialgeste aus Streicheleinheiten und Körperkontakt.

Was aber machst du, wenn dein Welpe der Verbindlichkeit, auf seinen Namen zu reagieren, nicht nachkommt? Wie erreichst du deinen Welpen, wenn der Außenreiz attraktiver ist? Diesen Aufbau zur Verbindlichkeit in eurer Kommunikation, erkläre ich dir in wenigen einfachen Schritten in meiner Welpenschule.

Schau dir dazu meine Angebote an und schreibe mir über das Kontaktformular eine Terminanfrage für ein Erstgespräch.

Rottweiler Welpe

Raumverwaltung und körpersprachliche Kommunikation

Raumverwaltung spielt im Leben eines Hundes eine große Rolle. Raumverwaltung bedeutet eine sprachfreie bzw. körpersprachliche Kommunikation, die deinem Welpen aus der gemeinsamen Zeit mit seinen Geschwistern und seiner Mutter vertraut ist.

Nutze diese Form der Kommunikation um deinem Welpen Halt und Sicherheit zu vermitteln.

Raumverwaltung deckt das Grundbedürfnis des Welpen nach Führung und Orientierung.

Dabei ist es egal, ob du deinen Welpen weich und freundlich in deine Vertrauenszone einlädst oder ihn körpersprachlich einschränkst, um das Futterstück auf dem Boden zum Tabu zu erklären. Hier geht es nicht um Bedrohung oder Gewalt. Es geht um die Kenntnisse in der feinen Kommunikation aus Körperanspannung und –entspannung, sowie dem körpersprachlichen Blockieren oder Öffnen eines Raumes für eine faire und verständliche Hundeführung.

Denke immer daran, du kannst deine körpersprachlichen Signale nicht ausblenden – egal ob du später mit Clicker und positiver Bestärkung oder sprachfrei arbeiten möchtest. Erlerne von Anfang an deinen Körper richtig einzusetzen. Sei für deinen Welpen, wie ein spannendes Buch, in welchem er gerne ließt, weil er versteht was geschrieben und gemeint ist.

Dabei entwickelt sich ein sehr persönlicher Dialog zwischen dir und deinem Hund, der euch ein Leben lang begleiten wird.

Wenn du mehr zur Raumverwaltung und zum körpersprachlichen Dialog erfahren möchtest, buche meinen Kurs „Social Walk – Hundebegegnungen unter der Lupe“. Mehr dazu findest du unter Angebote & Preise. Hast du noch weitere Fragen oder Interesse an einem Erstgespräch, schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular.

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Agnieszka Gajda
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